Magazin | THE FAMILY PROJECT

Neun Inseln, eine Familie: Reisebericht von den Malediven

Geschrieben von Sandra Wimmer | Oct 2, 2026, 9:58:59 AM

Mit der ganzen Familie auf den Malediven
- Ein Reisebericht von Sandra Wimmer.

Die Malediven kenne und liebe ich schon lange – und trotzdem überrascht mich immer wieder, wie unterschiedlich jede Insel ist. Gerade für Familien lohnt es sich, genau hinzusehen.

Dieses Mal durfte ich mit meiner Familie neun ganz unterschiedliche Resorts kennenlernen: von lebendig und aktiv bis ruhig und privat, mit tollen Kids Clubs, besonderen Restaurants und wunderschönen Hausriffen. Und natürlich hatte am Ende jeder von uns seinen ganz persönlichen Favoriten.

 

Gili Lankanfushi - eine kleine Welt für sich

Schon beim Betreten von Gili Lankanfushi hatten wir das Gefühl, in einer kleinen eigenen Welt angekommen zu sein. Die Atmosphäre ist unglaublich entspannt, der Luxus angenehm unaufgeregt und die üppig bewachsene Insel wunderschön.

Besonders sind natürlich die großzügigen, hellen Wasservillen mit Hängematten über dem türkisblauen Meer – eigentlich möchte man sie kaum verlassen. Gleichzeitig haben wir es geliebt, mit dem Fahrrad durch die schattigen Wege der Insel zu fahren.

Ob Tischtennis direkt am Strand, Tennisstunden unter Palmen, Surfen oder die Unterwasserwelt entdecken: Auch ohne klassischen Kids Club gibt es für Familien viel zu erleben. Die Mitarbeiter sind dabei unglaublich herzlich und schaffen immer wieder besondere Momente.

Was uns persönlich besonders in Erinnerung bleiben wird? Das Frühstück unter Palmen, direkt am Meer und mit den Füßen im Sand. Gili ist so ein Ort, an den wir als Familie sehr gerne irgendwann zurückkehren würden.

 

Soneva Fushi - barfuß durch den Dschungel 

Soneva Fushi ist für uns immer wieder ein Erlebnis. Wir lieben die dschungelartige, 1,4 Kilometer lange Insel und haben es sehr genossen, sie gemeinsam mit dem Fahrrad zu erkunden.

Für Familien gibt es unglaublich viel zu erleben – und natürlich darf ein Besuch im Eis- und Schokoladenraum nicht fehlen. Der begeistert übrigens nicht nur die Kinder.

Auch kulinarisch wird es nie langweilig: Jedes Restaurant hat seinen ganz eigenen Charakter und eine besondere Location. Dazu kommen die großzügigen und sehr privaten Beach Villen sowie die spektakulären Water Villen – alle mit eigener Rutsche direkt ins Meer. Und auch einige der Beach Villen haben eine Rutsche.

Soneva Fushi verbindet für uns dieses besondere Robinson-Crusoe-Gefühl mit unglaublich viel Komfort, Freiheit und Erlebnissen für die ganze Familie.

 

Finolhu - bunt, lebendig und wunderbar unkompliziert

Finolhu war direkt ein sehr fröhlicher Start. Die Insel ist lebendig, modern und bunt, ohne dabei das typische entspannte Malediven-Gefühl zu verlieren. Besonders beeindruckend ist die außergewöhnlich lange Sandbank – definitiv einer der schönsten Orte der Insel. Dort liegt auch das Crab Shack, das schon allein wegen seiner Lage einen Besuch wert ist.

Für Familien mit älteren Kindern und Teenagern finde ich Finolhu besonders spannend. Neben dem Kids Club gibt es einen sehr schönen Teens Club und generell unglaublich viele Möglichkeiten, aktiv zu sein. Gleichzeitig ist der Service angenehm entspannt und aufmerksam.

Ein kleines Detail, das uns sofort gefallen hat: die Milk Bar der Insel. Genau solche Besonderheiten sorgen dafür, dass Finolhu seinen ganz eigenen Charakter hat.

Spannend war für uns außerdem, dass wir zu den ersten Besuchern der beiden Schwesterinseln .HERE gehören durften. Sie bieten noch einmal ein ganz anderes Erlebnis mit viel Privatsphäre und Ruhe, sind aber per Speedboat mit Finolhu verbunden. Eine schöne Kombination für Gäste, die beides möchten.

 

Joali- eine Insel mit ganz eigenem Vibe

Über JOALI hatte ich vor unserer Reise immer wieder gehört, die Insel habe einen ganz besonderen „Vibe“. Jetzt weiß ich, was damit gemeint ist.

Es ist schwer, diesen Eindruck an einer einzelnen Sache festzumachen. Die Villen sind wunderschön und bis ins Detail durchdacht, überall auf der Insel begegnet man Kunst und gleichzeitig herrscht eine Atmosphäre, die elegant, aber überhaupt nicht steif wirkt.

Auch für Kinder gibt es viel zu entdecken. Ein Frühstück im Baumhaus gehört sicherlich zu den Erlebnissen, die man nicht so schnell vergisst.

Bei uns spielte außerdem – wie so oft auf Familienreisen – das Essen eine wichtige Rolle. Besonders das japanische Restaurant über dem Wasser hat es unseren Kindern angetan. Davon schwärmen sie tatsächlich noch heute.

JOALI war deshalb eine der Inseln, bei denen wir als Familie sehr schnell verstanden haben, warum so viele Gäste immer wieder zurückkehren.

 

Joali Being - Wellbeing für die ganze Familie 

Nur etwa zehn Minuten mit dem Speedboat entfernt fühlt sich JOALI BEING trotzdem vollkommen anders an.

Hier dreht sich vieles um Wellbeing, Ruhe und bewusste gemeinsame Zeit. Lange war das Konzept vor allem auf Erwachsene ausgerichtet, inzwischen öffnet sich die Insel jedoch stärker für Familien und möchte einen Ort für generationsübergreifende Erlebnisse schaffen.

Während unseres kurzen Aufenthalts konnten wir bereits gut spüren, wohin die Reise geht: viel Privatsphäre, eine wunderschöne Umgebung und ein sehr ganzheitlicher Ansatz für Wellness und Erholung.

Gerade entsteht außerdem ein neuer Kids Club, sodass JOALI BEING künftig auch für wellnessbegeisterte Familien noch interessanter wird.

Besonders schön finde ich die Möglichkeit, JOALI und JOALI BEING miteinander zu kombinieren. Da beide Inseln nur wenige Minuten voneinander entfernt liegen, kann man zwei vollkommen unterschiedliche Konzepte erleben, ohne eine aufwendige Weiterreise einplanen zu müssen.

 

Neun Inseln in einer Reise zu erleben, hat uns noch einmal gezeigt, wie unterschiedlich die Malediven sein können. Jede Insel hatte etwas, das uns besonders gefallen hat – und natürlich hatte am Ende jeder von uns einen anderen Favoriten.

Genau das macht für mich den Reiz aus: Es gibt nicht die eine perfekte Malediven-Insel, sondern die, die am besten zur eigenen Familie passt.