Molori Safari Lodge und die "Big Five"

Die Molori Safari Loge ist das Highlight der Luxuslodges im Madikwe Game Reserve. Das südafrikanische Wildreservat liegt an der Grenze zu Botswana, ist malariafrei und beherbergt alle Vertreter der „Big Five“.

Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter den berühmten „Big Five“? Als „Große Fünf“ werden jene imposanten Wildtierarten bezeichnet, die am schwierigsten zu jagen sind und deren Bezwingung die Erfüllung eines jeden Großwildjägers bedeutet. Diese Gruppe afrikanischer Jäger- und Safariträume setzt sich zusammen aus dem Elefanten, dem Nashorn, dem Büffel, dem Löwen und dem Leoparden.

So sind die Lieblingstrophäen erfolgreicher Jäger die elfenbeinernen Stoßzähne der Elefanten, die begehrten Hörner der Nashörner, der imposante Kopfschmuck der Büffel sowie die Felle der Löwen und Leoparden, die besonders wertvoll sind, wenn der Kopf noch unbeschädigt erhalten ist. Demzufolge standen schon alle „Big Five“ der Jagdlust wegen vor ihrer endgültigen Ausrottung. Heute ist das glücklicherweise nicht mehr zu befürchten, da nur noch Tiere bejagt werden dürfen, die dafür vorgesehen und freigegeben sind. Aufgrund der enormen Abschussgebühren ist das ein unglaublich teures Vergnügen, das sich kaum ein Hobbyjäger leisten kann.

Wir empfehlen das weit preisgünstigere und nicht minder beglückende Erlebnis, diese wunderschönen Tiere mit dem Safari-Jeep zu „jagen“ und mit der Kamera zu „schießen“!

Der Afrikanische Elefant

Der größte Vertreter der afrikanischen Landsäugetiere aus der Familie der Rüsseltiere ist der Afrikanische Elefant. In Afrika findet man den Steppen-, den Wald- und den Wüstenelefant. Unterscheidungsmerkmal zum asiatischen Elefant sind seine noch größeren Ohren, mit denen er überschüssige Körperwärme abfächelt. Vor einem Angriff spreizen Elefanten die Ohren weit ab und wettern mit erhobenem Rüssel. Das Seh- und Hörvermögen der Elefanten ist nicht besonders stark ausgeprägt, dafür ist der Geruchssinn umso besser. Elefanten sind sehr intelligente Herdentiere und haben ein unglaublich gutes Gedächtnis. Bei ihren Wanderungen mit fast lautlosem Gang legen sie in der Stunde etwa 5 km zurück. Elefanten können in freier Wildbahn ein Gewicht von bis zu 7.000 kg und ein Alter von 60 Jahren erreichen. Faszinierend ist der Rüssel, der als Riech-, Tast- und Greiforgan, als Hand und fünftes Bein, Signaltrompete und Kommunikationsinstrument, Saug- und Druckpumpe, Staubdusche, Schnorchel, Schlagwaffe und zur Aufnahme von Nahrung dient. Elefanten fressen überwiegend Gras, aber auch Früchte, Wurzeln, Zweige und Rinde bis insgesamt täglich bis zu 200 kg zusammenkommen. Ein Elefant verfügt über sechs Sätze von Zähnen in seinem Leben, die jeweils etwa nach 10 Jahren abgenutzt sind - ist der sechste heruntergekaut, wird er verhungern.

Der Löwe

Der Löwe ist dank seiner ausgeprägten Sinnesorgane ein perfekter Jäger und steht an der Spitze der Nahrungskette. Er ist die einzige Wildkatze, die in Gruppen lebt und gemeinschaftlich auf Jagd geht. Löwen leben in den offenen Weiten von Steppen- und Grassavannen und ihre Hauptnahrungsquellen sind Zebras, Antilopen, Gnus und Warzenschweine, aber sie wagen sich auch an Giraffen und an die gefährlichen Büffel als Beute. Die Jagd nach Nahrung übernehmen in der Regel die Löwinnen in Kooperation, ein einmaliges Verhalten im Reich der Wildkatzen. Sie schleichen das Opfer an, es wird eingekreist, aufgescheucht und in Richtung der lauernden Mitjägerinnen getrieben, die versteckt im Gras liegen. Ein Biss in die Flanke oder in die Halsschlagader beendet das Leben des Opfers. Auch kann bereits ein einziger Hieb ihrer außergewöhnlich kraftvollen Pranken einem Tier das Genick brechen. Das Opfer wird anschließend von der Meute unter heißerem Gefauche meist in den Schatten eines Baumes gezogen und gemeinsam gefressen, wobei Männchen immer den ersten Biss machen dürfen.

Ausgewachsene Löwen können es auf über 200 kg Gewicht bringen. Die maximale Laufgeschwindigkeit beträgt ungefähr 60 km/h, die sie aber nur auf kurze Distanzen durchhalten können. Löwen zu sehen, ist einer der Höhepunkte eines jeden Game Drives. Chancen bestehen frühmorgens oder abends in der Nähe von Wasserlöchern. Den Tag verdösen Löwen meist im Schatten eines Baumes. Ihr kilometerweit röhrendes Gebrüll gehört zu den aufregendsten Erlebnissen in Afrika.

Der Leopard

Die schönste Großkatze Afrikas mit ihrem traumhaften Fell ist der Leopard. Die Fellfarbe variiert von weiß bis goldbraun, ist unregelmäßig gefleckt mit schwarzen Punkten und unterbrochenen Rosetten. Dieser Einzelgänger ist nur sehr schwer aufzuspüren. Auf Game Drives stellt es meist die größte Herausforderung dar, einen Leoparden aus nächster Nähe zu erleben. Männliche Tiere werden bis zu 90 kg schwer, weibliche bis 60 kg. Das Lebens- und Jagdgebiet dieses territorial gebundenen Tieres sind Steppen- und Graslandschaften, Dornendickichte und Halbwüsten. Auf die Jagd geht der Schleichjäger am späten Nachmittag oder am frühen Abend. Als typischer Ansitzjäger sucht er von Bäumen herab zuerst die Umgebung ab. Mit Ansturm und großer Wucht wirft er seine Beute um und tötet sie durch einen Biss in die Kehle. Er schlägt auch Tiere, die weitaus größer sind als er selbst. Nach dem ersten Fressen wird die Beute im Genick gepackt und mit viel Kraft auf einen Baum gezerrt, um sie in Sicherheit vor anderen Tieren zu bringen. Das Nahrungsspektrum reicht von Kleintieren bis zu schwersten Antilopen. Leoparden werden in der Wildnis gut 20 Jahre alt.

Das Nashorn

Südafrika beheimatet den Großteil der in Afrika lebenden Breit- und Spitzmaulnashörner. Die beiden Arten sind relativ leicht zu unterscheiden. Erkennungsmerkmal des selteneren Spitzmaulnashorns ist seine vorstreckbare Oberlippe, mit der es Blätter von Sträuchern und niedrigen Bäumen zupft. Auch werden seine beiden Hörner etwa gleich lang. Das Breitmaulnashorn ist größer und das vordere Horn ist länger als das hintere. Spitzmaulnashörner leben im Gegensatz zu den in Kleingruppen auftretenden Breitmaulnashörnern eher als Einzelgänger und sind für ihre schlechte Laune und Angriffslust bekannt. Breitmaulnashörner haben breite, kantige Lippen, die es ihnen ermöglichen, mit niedergesenktem Haupt das Gras gut ausreißen zu können. Die englische Bezeichnung „White Rhino“ beruht auf einer Falschübersetzung des afrikaansen „wyd mond neushoorn“, einem Nashorn mit „weitem“ oder „breitem“ Maul. Anhand der Farbe ihres Panzers sind die Arten jedoch nicht zu unterscheiden. Nach den Elefanten sind Nashörner die gewaltigsten Landsäugetiere. Bullen können ein Gewicht von über 2000 kg erreichen. Die grauen Kolosse wirken schwerfällig und plump, aber einmal in Fahrt gekommen, bringen sie auf über 40 km/h. Mit ihren zwei hintereinander stehenden, charakteristischen Hörnern vermögen sie eventuell angreifende Artgenossen in die Flucht zu schlagen. Sie haben keine natürlichen Feinde – außer dem Menschen. Ihre Existenz und Population war wegen der Jagd auf das Horn schon immer bedroht, auch ist ihre Vermehrungsrate sehr gering. Nashörner leben bevorzugt in feuchten Graslandschaften an offenen Wasserstellen, denn sie walzen sich gerne im Schlamm, um Hautparasiten abzustreifen. Die Panzertiere sehen schlecht, hören und riechen dafür aber umso besser und können 40 Jahre alt werden. Beim Breitmaulnashorn dauert die Tragzeit 16 Monate, beim Spitzmaulnashorn 15 Monate. Beim Breitmaulnashorn läuft das Kleine vor der Mutter, beim Spitzmaulnashorn hinter ihr.

Der Afrikanische Büffel

Der Afrikanische Büffel ist als Rinderart ein typischer Grasfresser. Büffel leben in Herden von ein paar Dutzend bis Hunderten von Tieren und bevorzugen beschattete Graslandschaften und Flusstäler mit ganzjährig gutem Wasserangebot. Das Revier wird selten gewechselt. Charakteristisch bei diesen schwarzen Giganten sind die ausladenden, geschwungenen Hörner. Ausgewachsene Bullen können ein Gewicht von 1000 kg erlangen. Die Herden bestehen meistens aus Kühen und ihren Jungen, nur während der Paarungszeiten schließen sich auch die Bullen den Herden an - dabei kommt es dann immer wieder zu Hierarchiekämpfen. Der weibliche Nachwuchs bleibt gewöhnlich ein Leben lang in der Herde, in der er geboren wurde. In der Wildnis erreichen Büffel ein Alter von 15 bis 20 Jahren. Zu den Feinden der Büffel zählen Löwen, Leoparden und auch Krokodile, wenn sie auf einer Wanderung einen Fluss durchqueren müssen. Als „Big Five“-Mitglied wurde der Afrikanische Büffel früher auf Großwildjagden bejagt und so stark dezimiert, dass es fast zur Ausrottung kam. Heute haben sich die Populationen wieder erholt. Büffel haben den Ruf, nicht ungefährlich zu sein, und so ist es. Menschen, die in Afrika von Tieren getötet wurden, kommen nach Statistiken an erster Stelle durch wild gewordene Flusspferde und gleich danach durch Büffel zu Tode, vor allem durch verwundete oder ältere Einzelgänger, die in die Enge getrieben werden.

Aber neben den "Big Five" hat das Madikwe Game Reserve noch vieles mehr zu bieten: faszinierende Landschaften, familienfreundliche Luxus-Lodges und nicht zuletzt die eleganten Zebras, Giraffen und Geparden:

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